Schwingmühlen zerkleinern und homogenisieren kleine Probenmengen schnell und effizient durch Schlag und Reibung. Diese Kugelmühlen eignen sich für die Trocken-, Nass- und Kryogenvermahlung sowie für den Zellaufschluss zur DNA/RNA- oder Proteingewinnung. Für spezielle Anwendungen wie die Mechanosynthese bieten sie einzigartige Lösungen. Schwingmühlen sind bekannt für ihre einfache Handhabung und ihren geringen Platzbedarf im Vergleich zu anderen Kugelmühlentypen.
- Max. feed size: <= 10 mm
- Final fineness: ~ 0.1 µm
- Vibrational frequency: 3 - 30 Hz (180 -1800 min-1)
Details zu Anwendungsgebieten, Funktionsprinzip und Mahlwerkzeugen von Schwingmühlen.
- Max. feed size: <= 10 mm
- Final fineness: ~ 0.1 µm
- Vibrational frequency: 3 - 35 Hz (180 - 2100 min-1)
- Max. feed size: <= 8 mm
- Final fineness: ~ 5 µm
- Vibrational frequency: 3 - 35 Hz (180 - 2100 min-1)
- Max. feed size: <= 8 mm
- Final fineness: ~ 5 µm
- Vibrational frequency: 3 - 30 Hz (180 - 1800 min-1)
- Max. feed size: <= 8 mm
- Final fineness: ~ 5 µm
- Vibrational frequency: digital, 5 - 30 Hz (300 - 1800 min-1)
- Messung von Druck und Temperatur im Mahlbecher
- Druckmessung 0-5 bar
- Temperaturmessung: -25 °C - +90 °C
Schwingmühlen - Funktionsprinzip
Die Mahlbehälter der MM 400 führen in horizontaler Lage kreisbogenförmige Schwingungen aus. Durch die Trägheit der Kugeln schlagen diese mit hoher Energie auf das an den abgerundeten Stirnflächen befindliche Probengut auf, wodurch dieses zerkleinert wird. Die Vermahlung mit hohem Energieeintrag ist bei hohen Frequenzen von bis zu 35 Hz möglich. Die Bewegung von Mahlbechern und Mahlkugeln bewirkt weitere Zerkleinerungseffekte durch Reibung sowie eine effektive Durchmischung der Probe. Durch die Verwendung mehrere kleinerer Mahlkugeln kann der Grad der Durchmischung erhöht werden.
Schwingmühlen - Anwendungsgebiete
Schwingmühlen werden für die Zerkleinerung von weichen, harten, spröden und faserigen Materialien im Trocken- und Nassbetrieb eingesetzt. Mit ihrer kompakten Bauweise, der einfachen Bedienung und den sehr kurzen Mahldauern sind sie wahre Allrounder im Labor.
Schwingmühlen eignen sich hervorragend für Anwendungen in der Forschung wie Mechanochemie (Mechanosynthese, mechanisches Legieren und Mechanokatalyse) oder ultrafeine Kolloidvermahlung im Nanometerbereich, aber auch für Routineaufgaben wie Mischen und Homogenisieren.
Sie werden auch häufig für den Zellaufschluss zur DNA/RNA-Extraktion mittels Bead Beating eingesetzt. Bis zu 240 ml Zelldispersion können für die Proteinextraktion oder Metabolomanalyse verarbeitet werden.
Ein entscheidender Vorteil von Schwingmühlen ist ihre große Vielseitigkeit - einige Modelle bieten zum Beispiel die Möglichkeit, Proben aktiv zu kühlen oder zu erwärmen. Sie erlauben eine bessere Kontrolle der Bedingungen als andere Kugelmühlen. Im Bereich der Mechanochemie ist die Möglichkeit, die Reaktionen im Mahlbecher zu steuern, von großem Vorteil. Je nach Modell können Temperaturen von bis zu -196°C oder bis zu 100°C angewendet werden. Schwingmühlen sind mit 1, 2 oder 6 Mahlstationen erhältlich. Becher und Kugeln stehen in verschiedenen Größen, Ausführungen und Materialien zur Verfügung.
Titaniumoxid
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Haare
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